Step


Wer gehen kann, kann auch steppen. So einfach ist das. Versprochen! Eine Strasse hinunterlaufen, dabei einen Fuss vor den anderen setzen, stehenbleiben, auf der Stelle trippeln, sich umdrehen, die Richtung wechseln, ständig das Körpergewicht von rechts nach links verlagern, die eigene Balance, den eigenen Rhythmus finden - so geht Steppen.

Stepptanz kommt, ähnlich wie Breakdance, von der Straße. In den 1930er Jahren trafen sich Stepptänzer an den Strassenecken nordamerikanischer Großstädte, tauschten Schritte aus, zeigten dem Nachwuchs, wie es geht und lieferten sich hitzige Battles: Wer hat die coolste Schrittfolge, wer die besten Tricks auf Lager? Wer tanzt am elegantesten, wer bringt am meisten Witz rüber? Es ging um rhythmischen Einfallsreichtum, um persönlichen Stil, um Kreativität, um ansteckende Freude am Spiel, an der Bewegung, am Tanz. bild links

Und darum geht es noch heute. Nichts ist so motivierend wie die Freude am Klang der eigenen Füße. Jeder Schritt ein Sound. Zwei Schritte, und ein Rhythmus ist geboren. Drei Schritte, es fängt an zu vibrieren. Viele Schritte, ein Tanz beginnt - ein perkussiver Tanz, der Rhythmus und Musik simultan zur Bewegung kreiert. Das ist es, was diesen Tanzstil so einmalig und unwiderstehlich macht: Der Stepptänzer verschafft sich durchs Tanzen Gehör. Sight combined with sound. Hinschauen. Zuhören. Der Magie erliegen.


Mittwochs, 17:15 Uhr (60 Minuten, ab 16 Jahre/Erwachsene, Warteliste)
Mittwochs, 18:15 Uhr (60 Minuten, Jugendl. + Erwachsene, Anfänger)

Unterricht bei Alexandra von Streit