Zielgruppen der tanztherapeutischen Fortbildung

Folgende drei Hauptmotivationen, um die tanztherapeutische Fortbildung anzustreben, sind für uns im Laufe der Jahre erkennbar geworden:

1. Der weitaus größte Teil der TeilnehmerInnen hat bereits ein soziales Studium abgeschlossen oder ist im sozialen, medizinischen, heilpraktischen, therapeutischen, physiotherapeutischen, psychologischen, pädagogischen oder soziologischen Bereich tätig. Das starke Interesse an einer körperorientierten Erweiterung der eigenen Arbeit ist häufig Motivation für diese Fortbildung. Die praktische körperliche Arbeit und das Bewusstwerden des eigenen Körperausdrucks bilden ein ausgleichendes Gegengewicht zum analytisch-theoretischen Arbeitsteil.

2. Eine weitere wesentliche Zielgruppe der Tanztherapie-Fortbildung ist die der TänzerInnen und TanzpädagogInnen. Der Zugang zu den Wurzeln der Körpersprache ist in dieser Gruppe bereits gegeben und soll durch die Zuwendung zum Therapeutischen im Tanz erweitert werden.

3. Die Fortbildung kann aber auch ohne tanztherapeutische Berufswünsche aus rein persönlichem Interesse angestrebt werden. In diesem Fall ist der mögliche Zugang durch ein persönliches Aufnahmegespräch abzuklären.

Die Teilnahme an der Tanztherapie-Fortbildung ist keine Eigentherapie. Es geht hierbei um die Zusammenführung und den Austausch von Ausdruckstanz und eigenem Erleben in Verbindung mit theoretischen Kenntnissen.